Es ist mal wieder soweit, besser gesagt sie ist schon in vollem Gange: die EM 2016. Obwohl ich mich ja ehrlich gesagt überhaupt nicht für Fußball interessiere komme auch ich nicht drum rum, vorallem weil ich kulinarisch von Peter von Aus meinem Kochtopf angefixt wurde. Der veranstaltet nämlich auch dieses Jahr wieder sein EuropaKochen, bei dem jeder Foodblogger ein landestypisches Gericht für ein selbst gewähltes Land kocht.
Nun, da ich während meiner Schul- und Studiumszeit immer nebenbei gekellnert habe und dabei in dem Gasthaus, wo ich arbeitete, viele rumänische Hochzeiten gefeiert wurden, war mir schnell klar was ich machen möchte: Saratele. So nennen die Rumänen ein Salzgebäck, das man mit Käse oder Körnern bestreut. Was für Hochzeiten passt muss ja auch gut genug für eine EM-Party sein, oder?!
Auf den Hochzeiten habe ich diese immer in Form von kleinen Brezeln die mit Käse und Kümmel bestreut wurden gesehen, aber man kann sie auch ganz einfach als Stangen servieren. Soooo lecker und sie passen wunderbar zu Wein oder Sekt.
Zutaten
Für den Teig:
- 1 kg Mehl
- 500 g Margarine
- 4 Eigelb vom L-Ei
- 3 TL Salz
- 1 Pck. Backpulver
- 250 g Schmand
Zum Draufstreuen:
- 4 Eiweiß
- 200 g Emmenthaler
- Kümmel ganz
Zubereitung
- Die oben angegebene Menge ergibt ca. 70 Brezeln. Vermengt alle Zutaten für den Teig gründlich miteinander, es sollte ein homogener, glatter Teig entstehen, der sich gut formen lässt.
- Nun teilt ihr euch etwa walnussgroße Stücke Teig ab, rollt diese zu dünnen Teigsträngen und formt sie zu Brezeln. Wenn euch das zu umständlich ist, könnt ihr den Teig auch einfach ausrollen und ca. 2 cm breite Streifen schneiden, die Länge könnt ihr ja selbst entscheiden, und diese dann aufs Blech legen. Geht auf jeden Fall schneller.
- Die Eiweiße schlagt ihr steif und bepinselt die fertigen Brezeln damit. Dann streut ihr noch Emmenthaler und Kümmel auf die Brezeln und ab damit in den Ofen. Bei 200 °C Umluft für ca. 12 Minuten. Die Oberfläche sollte goldbraun sein.
- Übertreibt es nicht mit dem Käse, denn wenn ihr zuviel davon verwendet erkennt man die Brezenform eventuell nicht mehr. Das wäre ja schade.
- Lasst die Brezelen auskühlen und vernascht sie am Besten bei der nächsten Fußball-Party.
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Lasst es Euch schmecken, eure Tina.